Die Ausseer Gespräche 2027 stehen unter dem Thema „Zeit und Zeitlichkeit“ in seinen naturwissenschaftlichen, medizinisch-biologischen, philosophischen, kulturgeschichtlichen und künstlerischen Dimensionen. Einerseits soll danach gefragt werden, wie Zeit gemessen, erfahren, gestaltet, erinnert und archiviert wird: als physikalische Größe, als subjektiv erlebte Dauer, als geschichtliche Ordnung und als prägende Voraussetzung künstlerischer Prozesse. Andererseits werden rezente Forschungen an chronobiologischen Prozessen und konstante gesellschaftliche Muster trotz epochaler Veränderungen thematisiert. Zeitlichkeit soll auch in ihrem Verhältnis zu Dauer und Vergänglichkeit betrachtet werden. Von Interesse sind sowohl die unterschiedlichen Zeitbegriffe der einzelnen Disziplinen als auch ihre Berührungspunkte.